Frühjahrsmüdigkeit
Im Frühling werden die Tage länger, die Sonne scheint häufiger und die Natur erwacht wieder zum Leben. Dennoch fühlen sich viele Menschen in dieser Zeit müde, schlapp und antriebslos. Dieses in Mitteleuropa recht verbreitete Phänomen ist als Frühjahrsmüdigkeit bekannt. Nach den dunklen Wintermonaten muss sich der Körper erst wieder an längere Tage, mehr Bewegung und steigende Temperaturen anpassen. Wissenschaftliche Studien liefern jedoch unterschiedliche Ergebnisse und diskutieren, ob Frühjahrsmüdigkeit ein Mythos oder ein körperlich erklärbares Phänomen ist.
Interview mit:
Univ. med. OA Dr. Petra Kleewein
Fachärztin für Innere Medizin und Notfallmedizin
Green Websites
Ein Tag ohne Computer ist heute kaum mehr vorstellbar. Das Internet dient dabei als riesige Informationsquelle, Suchmaschinen fungieren als Tore, die in Sekundenbruchteilen relevante Inhalte aus gewaltigen Datenmengen zugänglich machen. Mit dem Aufkommen KI-gestützter Systeme wird die Suche zunehmend intelligenter und verändert grundlegend, wie wir Informationen finden und verarbeiten. Gleichzeitig benötigen diese Modelle enorme Ressourcen und Energie. Zudem werden viele KI-Dienste von wenigen globalen Konzernen betrieben. Dadurch rücken Fragen nach Nachhaltigkeit, etwa durch Green Websites, Transparenz sowie digitaler Souveränität und europäischer Unabhängigkeit verstärkt in den Fokus.
Interview mit:
FH-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. techn. Andreas Stöckl
Leiter für Digitale Medien am Campus Hagenberg der FH Oberösterreich
Herbstdepression
Mit den kürzer werdenden Tagen im Herbst fühlen sich viele Menschen müde, antriebslos oder niedergeschlagen. Manchmal handelt es sich dabei um ein vorübergehendes Stimmungstief, in manchen Fällen kann eine Herbst- oder Winterdepression dahinterstecken. Betroffene berichten von einem spürbaren Leistungs- und Energieverlust. Es gibt jedoch Möglichkeiten, die Stimmung zu verbessern: Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, ausreichend Tageslicht und kleine Rituale zur Tagesstruktur können helfen, die Laune zu stabilisieren. Auch der Austausch mit anderen kann unterstützend wirken. Wer länger anhaltende oder stark belastende Symptome bemerkt, sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
Interview mit:
Maria Pamperl
Psychotherapeutin und Mitartarbeiterin im Akutteam NÖ
Mobbing
In den Spätsommermonaten beginnt für Schülerinnen und Schüler wieder der Schulalltag. Schule bedeutet jedoch nicht nur Lernen und sich auf Prüfungen vorzubereiten. Schule bedeutet auch Gemeinschaft – Freundschaften, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung im Alltag. Doch was auf den ersten Blick nachvollziehbar und selbstverständlich erscheint, ist im Schulalltag keineswegs immer gegeben. Konflikte sind ein natürlicher Teil des gemeinsamen Lernens. Problematisch wird es jedoch, wenn aus bloßen Meinungsverschiedenheiten Ausgrenzung oder gar Mobbing entsteht.
Mobbing ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein ernstzunehmendes Problem mit oft schwerwiegenden Folgen. Umso wichtiger ist es, seine Entstehung zu verstehen, frühzeitig hinzusehen und deutlich zu machen, dass Mobbing in keiner Form toleriert wird.
Interview mit:
FH-Prof. PD Mag. Dr. Dagmar Strohmeier
Professorin am Studiengang für Soziale Arbeit an der FH